Jugiweekend 2003

                                                               

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Freitag/Samstag
Sonntag

Jugi- und Meitliriege Herznach in Sumiswald – ein gelungenes Trainingsweekend

36 topmotivierte Kids der Jugi- und Meitliriege Herznach besammelten sich am Freitag, 13. Juni 2003 um den Weg zum 3. Trainingsweekend in Angriff zu nehmen. 9 Leiterinnen und Leiter waren für die Betreuung der Kids zuständig. 

Die Reise ins Forum nach Sumiswald verlief ohne grössere Zwischenfälle und nachdem die Unterkunft bezogen wurden, hiess es beim Spielturnier in der Turnhalle bei witzigen Spielen das beste herauszuholen. Der Schweiss lief nur so – deshalb war die Zwischenverpflegung mit Eistee, Äpfeln, Rüebli und Stengel natürlich sehr willkommen. Eine abkühlende Dusche im Anschluss an das anstrengende Turnier und schon war Zeit die Lichter zu löschen. Ob sofort Ruhe einkehrte oder nicht, das kann sich ja jeder selber ausmalen wie es wirklich war.

 Am Samstag hiess es bereits um 06.30 Uhr Tagwache, denn es stand ein abwechslungsreicher Trainingstag bevor. Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es für die Kleinen ins Schwimmbad. Mit Stafetten und Spielen tobten sich die Kids so richtig aus und kämpften bis am Schluss um jeden Zentimeter. Die Grossen übten ihre Gerätekombi und korrigierten anhand der Video-Analyse noch einige Fehler. Das Programm ist übrigens am 21. Juni 2003 am Bergturnfest in Hellikon und an der Gym-Show vom 28. Juni 2003 in Aarau zu sehen. Der Hunger war nun riesig, deshalb stürzten sich alle auf das Mittags-Buffet. Auch am Nachmittag wurde fleissig geturnt, ob Bodenturnen, Riesentramp, Leichtathletik oder Spiele, die Kids setzten sich ganz toll ein und hatten sich das Nachtessen redlich verdient. Nach dem Abwasch traf man sich wieder und die Kids wurden nun in ihrem Allgemeinwissen getestet, Kreativität war bei der Modeschau gefordert und Schnelligkeit beim Sandwich-Wettbewerb. Es sei nur so viel gesagt: Alle Erwartungen wurden übertroffen, von den Jüngsten bis zu den Ältesten, Spass hatte jeder und jede. Die Nachtruhe wurde heute praktisch ausnahmslos eingehalten, denn es war ein langer Tag und auch am Sonntag stand noch so einiges auf dem Programm. Wir haben verschlafen – das waren die Worte, die uns am Sonntag Morgen aus dem Schlaf holten. Noch etwas mehr als eine Stunde blieb uns für das Frühstück, den Abwasch, zum Packen, Putzen der Unterkunft und und und... es war sehr stressig, aber wir schafften es noch rechtzeitig auf den Bus, das war ja das Wichtigste. Mit dem Zug gings anschliessend auf Luzern und weiter nach Kriens. Die Gondelbahn brachte uns schliesslich zur längsten Rodelbahn der Schweiz – Fräkigaudi am Pilatus. Die Kids konnten kaum gebremst werden und genossen die Talfahrt in vollen Zügen. Das Wetter meinte es dieses Jahr wirklich sehr gut mit uns – strahlend blauer Himmel – fast zu heiss, aber wir wollen uns ja nicht beklagen. Die Rückkehr nach Kriens nahmen wir zu Fuss in Angriff. Auf der Heimfahrt im Zug wurden noch die restlichen Essensreste verteilt und es war erstaunlich ruhig – die Hitze und intensiven Trainings hatten allen zugesetzt. Um 19.30 Uhr fuhren wir in Herznach ein und die Eltern konnten die Kinder in Empfang nehmen. Glücklicherweise hatten wir nur einige kleinere Blessuren zu verzeichnen, von grösseren Verletzungen verschont. Das 3. Trainingsweekend war somit zu Ende – Das Leiterteam und auch die Kids können auf ein gelungenes Weekend zurückblicken und freuen sich bereits auf nächstes Jahr. 

 

Do chömed ehr zo de Föteli vom Fritig/Samschtig ond do vom Sonntig.

 

 
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Stand: 19. März 2010