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TURNERREISE 2002Am 31. August 2002, morgens um 5.45 Uhr, ging die Turnerreise des DTV/ TV los. Auch dieses Jahr schafften es nicht alle rechtzeitig aus dem Bett. Am Ende fanden sich doch alle im Postauto ein, und die Turnerreises konnte beginnen. Der morgendliche Apéro fiel kürzer aus als andere Jahre, da noch eine längere Wanderung auf dem Programm stand. Die Stimmung bei den Turnerinnen und Turnern wurde dadurch aber in keiner Weise getrübt. Als wir in Elm das Postauto verliessen, suchten wir zuerst eine Baubaracke auf und bastelten mit herumliegendem Plastik Regenpellerinen - der Regen hatte bis jetzt keineswegs nachgelassen. Doch bereits nach 20 Minuten hörte es auf, und die „grausame“ Wanderung über den Panixerpass (2407 m ü. M.) konnte fortgesetzt werden. Trotz den kühlen Temperaturen wurde einem bald einmal heiss beim Aufstieg. Auf dem Gipfel nahmen wir das wohlverdiente Mittagessen ein, und nach kurzer Ruhepause begann der etwas gemütlichere Abstieg, auf welchem der Weinkanister eines Turners dranglauben musste. Das Wetter war relativ gut, und am Nachmittag sah man sogar einige Sonnenstrahlen. Nach einer kleinen Panne musste ein Teilnehmer der Wandergruppe nochmals einige hundert Meter zurück-rennen (bergauf!), um das vergessene GPS zu holen. Hut ab, er holte die langsamsten Herznacher–Wanderer beinahe wieder auf! In Panix nahmen die Turnerinnen und Turner nochmals das Postauto über Surcuolm nach Flond zu ihrem Nachtlager im Bergrestaurant Cuolmsura, wo ein erfrischender Pool schon auf sie wartete. Sofort zogen sich die Turnerinnen und Turner um, und kühlten sich ab. Schliesslich gings zum Abendessen über, bei welchem es einem an Nichts mangelte. Kurz bevor den ersten Herznachern die Augen zufielen begann auch schon der Unterhaltungsteil, und die Organisatoren überraschten uns mit einem abwechslungsreichen Wettbewerb, bei welchem es dann zu „plodern“ begann. Vor lauter Lachen hatten wir Bauchweh, und auch die Tränen kullerten fast literweise. Es war wirklich eine gelungene Einlage. Vom „Scharfen Würmli“ bis zur „Scharfen Robbe“ wurden zu späterer Stunde Tiere nachgeahmt, während sich andere bei hitzigen Diskussionen fast in die Haare gerieten. Der Abend zog sich natürlich in die Länge, und einige nahmen zu später Stunde noch ein Guetnachtmümpfeli aus Valis Rucksack ein. Am Sonntag gings nach einem leckeren Frühstück bereits um neun Uhr morgens frisch und munter wieder los. Die Herznacher/Innen fuhren mit dem Postauto nach Ilanz. Dort angekommen, wurden die Turner/Innen nach kurzen Instruktionen aufs Wasser losgelassen, denn die Organisatoren überraschten die Herznacher/Innen mit River Rafting auf dem Vorderrhein. Das Wetter machte kräftig mit, und die herrliche Bündner Landschaft konnte genossen werden. Die drei Boote bespritzten sich tüchtig und tauschten unterwegs auch ab und zu Mitfahrer aus; einige nahmen sogar noch unfreiwillig ein Bad. Von der Wasserch – Raft Crew war ein fürstliches Mittagessen vorbereitet worden, welches die Turner wieder stärkte. Als Highlights gab es am Nachmittag noch ein kurzes Wettrennen zwischen den Herznacher Booten sowie eine kurze Pause, um wagemutig von einem Felsen in den reissenden Fluss zu springen. Nach dem Happy-Landing Apéro ging es dann mit dem Zug von Reichenau aus wieder heimwärts. Im Abteil wurden noch die letzten "Apéros" ausgepackt und die Heimreise wurde immer lustiger. Zum Abschluss traf man sich noch zum Abendessen im Restaurant Löwen, Herznach. Dort liessen die Turner/Innen die zwei fantastischen Tage nochmals Revue passieren. Es war eine hervorragend organisierte Turnerreise ohne Zwischenfälle und enorm viel Spass und Action. Ein grosses Dankeschön an die beiden Organisatoren Thömi und Steve! Hier einige Fotos der Turnerreise... |
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