Zeitungsbericht

                                                               

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Herznacher Turnershow “ENERGY“

Nun ist das erste strenge Wochenende für die turntüchtigen Herznacher vorbei. Nach langer und sehr intensiver Trainingszeit, mit Zusatztrainings an vielen Wochenenden, konnten der DTV und der TV Herznach am vergangenen Wochenende ihre Turnershow aufführen. Die ersten drei Aufführungen sind bereits Vergangenheit, zwei weitere folgen am nächsten Wochenende. 

Schon seit Dezember ist die Turnhalle in Ueken jeden Abend und teilweise bereits früh morgens belegt mit Turnerinnen und Turner, mit den Licht- und Musiktechnikern, mit der  Bühnencrew, sowie auch mit dem Kreativteam, die die ganze Turnhalle wieder grandios mit vielen Ideen geschmückt haben. Der letzte Schliff, was die Synchronität und die Schauspielkunst anbelangt, war für die Damen, Herren und Kinder noch in Angriff zu nehmen. Dazu gehörten die Techniker, denn zu jeder eigenen Nummer mussten die verschiedensten und beinahe unmöglichsten Lichteffekte angepasst werden, was die Techniker mit viel Eifer und Können auch fertig brachten. Auch besonders wichtig ist bei einem solchen durchorganisierten Programm die Bühnencrew. Zu fünft bauten sie die Bühne in nur knapper Zeit und auf kleinstem Raum von einer Wüstenlandschaft zu einem Gerätetempel um. Und das von Nummer zu Nummer, immer wieder etwas Neues, ganz den Wünschen der Leiterinnen und Leiter entsprechend. Auch das erforderte detaillierte Organisation und Übung. Nun zur Dekoration: das Kreativteam hat wieder einmal grosse Arbeit geleistet. Die ganze Halle wurde in eine kleine Stadt mit vielen Lämpchen und voller Energie umgewandelt. Zusätzlich studierten sie die Sketche ein, die teilweise schon im Dezember auf Video aufgenommen wurden. 

Nach der Hauptprobe, die ja bekanntlich oft nicht reibungslos verläuft, stieg die Nervosität bei den Mitwirkenden erheblich. Aber der Satz: “Es wird schon irgendwie klappen“, mit dem die Leitersitzungen abgeschlossen wurden, hat sich wirklich erfüllt. Mit ein paar Zwischenfällen, die vom Publikum oft nicht einmal erkannt wurden, gingen die Aufführungen vorüber. 

Das Programm zeigte die Entstehung und Energie unserer Erde. Angefangen hat es mit Elfen, die so langsam auf der blassen, leblosen Bühne ins Leben erweckt wurden (DTV). Plötzlich strömten aus allen Halleneingängen krabbelnde Turnerinnen und Turner in Richtung Bühne und verschwanden dort. Kaum huschte die letzte Person auf allen Vieren hinter den Vorhang, zeigte die Damenriege bereits die Weiterentwicklung der Menschen: mit originellen, selbstgenähten Fellkostümen tanzten sie wie vor einer Höhle. Weiter ging es mit den Erdenergien wie Wind, Feuer, Magie und Zauber bis zur Entwicklung der Dampfeisenbahn, was mit einer Barrendarbietung des Turnvereins dargestellt wurde. Nicht gefehlt hat die Wasserenergie im Sinne vom Wasserrad (Rhönrad), was dann die Elektrizität erzeugte, die man in einer lebhaften Gerätekombination der Mädchenriege und Jugi erkannte. Mit einer spektakulären Show der Bühnencrew wurden die Zuschauer in die Pause eingeleitet. Der zweite Teil der Herznacher Turnershow zeigte die Lichtenergie, die Erfindung des Radios und wie man mit Hilfe von Energydrinks Kraft sowie die Kunst des Fliegens (Mini-Trampolin) bekommt, wobei die Turner und Turnerinnen auch quer durch die Halle flogen. Zum Schluss eine Energyparty, wobei zuerst gute, altertümliche Geräteturner vertrieben wurden. Die aber dann Freude an den ausgeflippten Techno-Freaks bekamen und sich wieder auf die Bühne wagten. Im Finale kamen wieder alle anderen Mitwirkenden mit den entsprechenden Kleider zu jeder Nummer auf die Bühne. Somit waren wieder alle vereint, was auch den besonderen Zusammenhalt der turnenden Vereine aus Herznach trotz stressigen Zeiten symbolisierte.

Nach der Aufführung verwöhnte das gute Küchenteam die Besucher mit feinem Essen und verlockende Torten wurden verkauft. Für Tanz und Unterhaltung sorgte die Tanzmusik “Sunshine-Music“. Besonders am Samstag schwingten einige Besucher sowie auch die Herznacher Turner und Turnerinnen selbst das Tanzbein. In der grossen, sehr originellen “Energy-Bar“ feierten viele Besucher und Beteiligte bis in die frühen – sehr frühen Morgenstunden inklusiv Übernachtung und Frühstück den gelungenen Abend. Und auch nach der Nachmittagsaufführung standen die Türen der Bar offen um einen kleinen Aperitif zu nehmen. 

Jetzt bereiten sich die Mitwirkenden schon auf die letzten beiden Aufführungen vor, aber zuerst wird natürlich lang, lang ausgeschlafen. Die Partyband “Guitar Heroes“ heizt nächstes Wochenende ein. Alle erhoffen nochmals zwei solche unfallfreie und erfolgreiche Abenddarbietungen zu erleben.

 

 
 
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Stand: 19. März 2010